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Alle Beiträge von Stefan

Minestrone (fast)

Hier ein Rezept für eine einfache Gemüsesuppe (vegan), die du im Sommer mit frischen Tomaten und Zucchini zur echten Minestrone aufpeppen kannst. Ich koche sie im Schnellkochtopf, das spart Energie und die Suppe ist in 15 Minuten fertig. Die Menge reicht für 8  Personen

Zutaten:

4 Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1 Knollensellerie
2 Stangen Lauch
500 g Karotten
4-6 große Kartoffeln
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian
Majoran
2 Lorbeerblätter
200 g weiße Bohnen, getrocknet
100 g Nudeln (Vermicelli)
100 g unpolierter Reis

Zubereitung:

Das Gemüse putzen, klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Mit Wasser auffüllen bis alles gut bedeckt ist, würzen, die Bohnen, den Reis sowie die Nudeln dazugeben und den Topf fest verschließen.  Bei maximaler Wärmezufuhr erhitzen, bis die Druckanzeige Betriebsdruck anzeigt. Herd ausschalten und warten, bis der Topf nicht mehr unter Druck steht.
Soll die Suppe nicht an einem Tag gegessen werden, ist es besser, die Nudel extra zu kochen, weil sie sonst beim erneuten Aufkochen arg schlabberig werden.

Frankfurter Grüne Sauce

Hier ist das (fast) originale Rezept für Frankfurter Grüne Sauce für 4 Personen. Die Kräuter können ab Ende März/Anfang April geerntet werden.

Zutaten:

50 g Borretsch
50 g Kerbel
50 g Kresse
50 g Petersilie
50 g Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf Sanguisorba minor)
50 g Sauerampfer
50 g Schnittlauch
250 g Saure Sahne oder Magerquark
4 EL Mayonnaise oder Joghurt
Salz
Pfeffer
Senf
evtl. 1-2 kleine Zwiebeln oder Schalotten

Zubereitung:

Die Kräuter waschen, fein hacken, mit Saurer Sahne und Mayonnaise bzw. Magerquark und Joghurt vermischen. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Wer mag, kann noch fein gehackte Zwiebeln oder Schalotten dazu geben.

Grüne Sauce schmeckt sehr lecker mit hart gekochten Eiern und Pellkartoffeln.

Topinamburpuffer mit Käsesauce

Hier ein schnelles und einfaches Rezept für Topinamburpuffer mit Käsesauce. Zubereitungszeit etwa 30 Minuten. Reicht für vier (nicht zu hungrige) Personen.

Topinamburpuffer für 4 Personen.

Zutaten:
500 g Topinambur
1 Ei
2 EL Mehl
Salz, Muskat
2 EL Petersilie
Öl

Zubereitung:
Topinambur gut waschen, trocken tupfen und mit der Schale raspeln. Den geraspelten Topinambur mit den restlichen Zutaten (außer Öl) gut vermischen, Puffer formen und in dem heißen Öl knusprig  ausbacken.

Dazu eine Käsesauce aus:
1 EL Butter oder Margarine
1 EL Mehl
Sahne oder Milch
Käse (Gouda, Emmentaler oder Blauschimmelkäse)
Salz, Pfeffer, Muskat

Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen, das Mehl darin anschwitzen und mit Milch oder Sahne unter ständigem rühren auffüllen, bis es eine nicht zu flüssige Sauce ergibt. Den Käse (evtl. gerieben) darin schmelzen und würzen.

Quelle: chefkoch.de

Gebratener Chicorée

Rezept für 4 Personen (vegan)

Zutaten:

4 kleine Chicorée
10 ml Balsamico-Essig
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
10 ml Wasser
10 ml Olivenöl
frische Petersilie, fein gehackt
Salz

Zubereitung:

Chicorée waschen, vierteln und in dem Olivenöl von allen Seiten leicht anbraten. Gemüsebrühe dazu und mit Wasser und Balsamico-Essig ablöschen.  Salzen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Wenn der Chicorée schön angebräunt ist, mit  der fein gehackten Petersilie bestreuen.  Zu Salzkartoffeln, Reis oder Nudeln servieren. Wer möchte, kann noch etwas Zucker oder Orangensaft dazu geben.

Quelle: chefkoch.de

Bärlauch-Pesto

Hey.

Ich habe mal das erste Rezept. Es ist aus Italien, aber man kann es sehr gut machen. Man isst es mit Nudeln oder auf Brot.

Zutaten:

  • 50 g Bärlauch-Pesto
  • 2 EL Pinienkerne/Walnüsse (20g)
  • 2-3 geschälte und geviertelte Knoblauchzehen
  • 50-100 ml Olivenöl
  • eine Prise Salz
  • reichlich frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 50 g Parmesan

Zubereitung:

  • Bärlauch waschen und trocknen. Grob zerzupfen. Mit den Pinienkerne/Walnüssen, dem Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer fein pürieren. Den Parmesan daruntermischen. Nach bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Pesto ist ohne Käse und Knoblauch in einem verschlossenen Glas mit 1 cm Öl bedeckt ca. 1 Jahr haltbar.
  • Wenn man es dann Essen will, erwärmt man es entweder mit etwas Öl in einer Pfanne und gibt Knoblauch dazu oder tut es kalt auf Nudeln oder Brot.

Wo bekommt man was?

  • Bärlauch: aus Wäldern. Wichtig: Die Blätter müssen nach Knoblauch riechen, wenn man an ihnen reibt. Man kann ihn auch in manchen Läden kaufen.

Wir lassen sie verhungern

Die Massenvernichtung in der Dritten Welt

wir lassen sie verhungernJean Ziegler
C. Bertelsmann Verlag 2012
München. 320 Seiten.

Der jährliche Hungertod von mehreren zehn Millionen Menschen ist der Skandal unseres Jahrhunderts. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Und das auf einem Planeten, der grenzenlosen Überfluss produziert. Dieser Massenvernichtung von menschlichem Leben begegnet die öffentliche Meinung mit eisiger Gleichgültigkeit – solange die alltäglichen Katastrophen nicht allzu aufdringlich »sichtbar« werden, wie etwa die Hungersnot, die seit Sommer 2011 in fünf Ländern am Horn von Afrika eine tödliche Bedrohung darstellt.

Jean Ziegler verbindet in „Wir lassen sie verhungern“ seine Erfahrungen aus acht Jahren als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung mit seinem unermüdlichen Kampf für eine friedliche, gerechte Welt. Er erinnert an die dramatische ungleiche Verteilung von Reichtum, an die strukturelle Gewalt unserer Weltordnung, an Milliardenzocker, die Nahrungsmittel monströs verteuern, und er zeichnet das brutale Bild des Hungers.

Siehe auch das Interview mit Jean Ziegler im Tagesanzeiger. Und in der ZEIT durfte der Frosch sagen, was er davon hält, dass der Sumpf trockengelegt werden sollte.

Finanztransaktionssteuer

Die Steuer für Bildung, Gesundheit und Klimaschutz

Hier findest du Filme zur Finanztransaktionssteuer. Neben diesen Filmen findest du bei YouTube noch viele andere, die aber mit unsinnigen Angaben zur Höhe der Steuer arbeiten. Die Absicht dahinter ist, beim Sparer Ängste vor der Steuer zu schüren. Daher sind sie hier nicht aufgeführt.

Steuer gegen Armut: Erklärt in 84 Sekunden.

ARD Plusminus vom 26.1.2010

Oxfam-Spot mit Heike Makatsch

Future News featuring Andrew Lincoln, Bill Nighy, Clémence Poésy, Heike Makatsch and Javier Cámara

Die Toten Hosen zur Steuer für Bildung, Gesundheit und Klimaschutz!

Wir sind der Wandel

Warum die Rettung der Erde bereits voll im Gang ist – und kaum einer es bemerkt

Wir sind der WandelPaul Hawken
Hans Nietsch Verlag 2010
Emmendingen. 410 Seiten.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeigen sich zwei erstaunliche Entwicklungen: Auf der einen Seite sind wir mit systemischen Problemen konfrontiert, die sich nur global lösen lassen, und auf der anderen Seite gibt es das stille Wachsen einer Bewegung, die ohne Hierarchie und Ideologie an vielen Orten der Welt spontan das Notwendige für ein nachhaltigeres und gerechteres Leben der Menschen tut – nach Hawkens Auffassung das Modell einer kooperativen und toleranten Menschheit, die überlebensfähig ist. Die Bewegung besteht aus mehr als einer Million Gruppen, die lokal oder auch international gegen Umweltzerstörung kämpfen, Nachbarschaftshilfe leisten, für Menschenrechte eintreten oder das Überleben indigener Kulturen sichern helfen. Obwohl sie von der Politik und den Medien nur vereinzelt wahrgenommen werden, bringen sie das hervor, was eines Tages vielleicht als größte Transformation der menschlichen Gesellschaft gelten wird. „Wir sind der Wandel“ erzählt davon, welche positiven Dinge gegenwärtig auf der Welt passieren, weil Menschen sich mit ihrem Verantwortungsbewusstsein, ihrer Sensibilität und ihren Überzeugungen dem Wohl ihrer Mitmenschen und der Erde widmen.

Paul Hawken gilt als Vordenker und Wegbereiter einer nachhaltigen und gerechten menschlichen Gesellschaft. Sein neues, nun in deutscher Sprache erscheinendes Werk stand lange Zeit auf der Bestsellerliste der „New York Times“.

Kompass neues Denken

Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können

Kompass neues DenkenNatalie Knapp
Rowohlt Verlag 2013
Reinbeck. 336 Seiten.

Gemeinsam die Zukunft gestalten.
Immer mehr Menschen fühlen sich den Anforderungen unserer Zeit nicht gewachsen. Sie fragen sich, woran sie sich orientieren sollen, wie sie kluge Entscheidungen treffen können und was ihnen Stabilität und Sicherheit vermittelt. Denn offenbar funktioniert in einer hochgradig dynamischen und vernetzten Welt unsere bisherige Art des Denkens und der Zukunftsplanung nicht mehr. Unerwartete Ereignisse werfen unsere Pläne und Ideen immer öfter über den Haufen. Deshalb müssen wir lernen, Ungewissheiten auszuhalten und flexibel auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Wir brauchen die Fähigkeit, neue Denkwege zu beschreiten und unerwartete Lösungen zu finden.
Mit „Kompass neues Denken“ hilft uns Natalie Knapp dabei, einen neuen Orientierungssinn für die moderne Welt zu entwickeln und den Alltag wieder leichter in ein glückendes Leben zu verwandeln.

Wir konsumieren uns zu Tode

Warum wir unseren Lebensstil ändern müssen, wenn wir überleben wollen

Wir konsumieren uns zu TodeArmin Reller & Heike Holdinghausen
Westend Verlag 2013
Frankfurt am Main. 224 Seiten.

Wir können uns unseren Lebensstil nur auf Kosten anderer leisten. Das ist bekannt. Unbekannt ist hingegen, inwieweit sich schon die Produktion von Alltagsgegenständen wie Handys oder Kugelschreiber unmittelbar auf Kinderarbeit, umkippende Gewässer und Versteppung ganzer Landstriche auswirkt. Die Autoren zeigen in „Wir konsumieren uns zu Tode“ die fatalen ökologischen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen unseres Lebensstils.

Ob Zucker, Wasser oder Kupfer – wir nutzen und benutzen diese „Stoffe“ täglich, aber über ihre physische Realität, ihre Herkunft, ihre Geschichte, ihre Zukunft wissen wir fast gar nichts. Mit ihnen untrennbar verbunden sind Fragen nach Gerechtigkeit und Verantwortung, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit. Armin Reller und Heike Holdinghausen zeigen anhand von Stoffgeschichten und -kreisläufen, woher Ressourcen wie etwa Coltan oder Baumwolle kommen, wofür wir sie verwenden beziehungsweise verschwenden. Und sie sagen: Wenn wir nicht bald anfangen, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen, konsumieren wir unsere Welt zu Tode.

Siehe hierzu das Interview mit Armin Reller in der Standard.