Schlagwort-Archive: Klima

Fluchtgrund Klimawandel

Es gibt eine Beziehung zwischen unserem Lebensstil und dessen Folgen, die Millionen von Menschen in anderen Teilen dieser Welt die Existenzgrundlage entziehen. Wenn in der gegenwärtigen Diskussion über die Beseitigung von Fluchtursachen gesprochen wird, ist meistens von Kriegen und Unrechtsregimen die Rede, aber selten von dem, was wir selbst zu diesen Ursachen beitragen.

Die Reihe »Fluchtgrund Klimawandel«, die die Katholische Akademie zusammen mit mehreren Partnern veranstaltet, will diesen Zusammenhang in den Blick nehmen und eine öffentliche Debatte anregen. Sie wird eröffnet mit einem Vortrag von Prof. Dr. Walter Kälin, emeritierter Ordinarius für Staats- und Völkerrecht an der Universität Bern. Als ein international ausgewiesener Experte für Menschenrechts- und Flüchtlingsfragen war er von 2003–2008 und von 2012–2014 Mitglied des UNO-Menschenrechtsausschusses. Von 2004–2010 war er Repräsentant des UNO-Generalsekretärs für die Menschenrechte intern Vertriebener (Internally Displaced Persons). 2012 bis 2015 leitete er als Gesandter der Präsidentschaft der Nansen Initiative zu grenzüberschreitender Katastrophenvertreibung einen internationalen Konsultationsprozess zum Thema Klimaflucht. Er wird in seinem Vortrag vor allem auf die Tatsache eingehen, dass das geltende Recht Menschen, die wegen Katastrophen und schleichenden Umweltveränderungen fliehen, nicht als Flüchtlinge anerkennt. So stellt er die Frage, ob sie trotzdem Schutz verdienen und wie dieser gewährt werden kann.

Die Reihe »Fluchtgrund Klimawandel« wird mit Vorträgen, Gesprächen, Filmen und weiteren Veranstaltungen bis ins Frühjahr weitergehen. Gemeinsam mit unseren Partnern würden wir uns sehr freuen, Sie zum Auftakt am 16. September in der Katholischen Akademie willkommen heißen zu können.

Bitte vergessen Sie nicht, sich unter
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Endspiel

Wie wir das Schicksal der Tropischen Regenwälder noch wenden können

Endspiel Claude Martin
Oekom Verlag 2015
München. 320 Seiten.

Endspiel ist das Umweltbuch des Monats Juni 2015 (Deutsche Umweltstiftung) „Ein wichtiges, aussagekräftiges Buch, dessen Studium viel Optimismus verlangt und dessen Inhalt nichts für depressive Individuen ist.“ Forstliche Mitteilungen, 11/2015, Jahrgang 68

Für die einen sind sie Paradiese, andere sprechen noch immer von der „grünen Hölle“. Kaum ein Lebensraum löst so viel Faszination aus und ist gleichzeitig so bedroht: Rinderherden, Ölpalmplantagen und der Raubbau von Tropenholz nehmen die Regenwälder von allen Seiten in die Zange.

Die Situation ist so unübersichtlich wie die Wälder selbst: Einerseits wird illegal gerodet, andererseits mit staatlicher Unterstützung aufgeforstet; in weiten Teilen der Tropen geht die Waldfläche stark zurück, in manchen Regionen bleibt sie konstant; vielerorts existiert noch unerschlossener Urwald neben verarmten und isolierten Formen. Claude Martin fasst den aktuellen Status quo im neuen »Bericht an den Club of Rome« zusammen und gibt dem Slogan »Rettet den Regenwald« damit seine kompetente Stimme: Er blickt auf die regional verschiedenen Ursachen der Rodungen, bewertet die Chancen von Schutzmaßnahmen und wagt eine Prognose für die Zukunft. Besonders interessant ist dabei die Frage, wie die Regenwälder auf den Klimawandel reagieren. Die Wissenschaft ist sich einig, dass hier eine Zeitbombe tickt, wenn der Wald kollabiert und in Flammen aufgeht, weil es immer trockener wird. Für Claude Martin findet aktuell am Äquator ein großes Finale statt – ohne dass jemand wirklich weiß, wie es ausgehen wird.

Der neue Bericht an den Club of Rome wird von einem Vorwort von Harald Lesch eingeführt.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe

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Selbstverbrennung

Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff.

selbstverbrennung Hans Joachim Schellnhuber.
C Bertelsmann Verlag,  2015.
München. 784 Seiten.

Alarmierender Report über die selbstzerstörerischen
Folgen einer ungebremsten Erderwärmung.

»Um jedes Zehntelgrad zu kämpfen« lohne sich, davon ist Deutschlands wichtigster Klimaforscher mit internationaler Reputation überzeugt. Er streitet seit Jahrzehnten darum, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dem Klimawandel und seinen dramatischen Folgen endlich ins Auge sehen – und alles daran setzen, ihn aufzuhalten.

In einem brisanten Thesenbuch spitzt er seine Kritik noch einmal zu: Nach derzeitigem Wissensstand bewegt sich unsere Zivilisation nicht auf die oft genannte Zwei-Grad-Grenze, sondern viel dramatischer auf eine Erwärmung von 3 bis 4 Grad Celsius bis Ende des Jahrhunderts zu. Die fortgesetzte Verbrennung fossiler Energieträger droht zum kollektiven Suizid zu führen. Hans Joachim Schellnhuber fasst das aktuelle Wissen in aller Schärfe zusammen, damit die Politiker auf der »Schicksalskonferenz« in Paris im Spätherbst 2015 die letzte Chance zum Umsteuern ergreifen.

Leseprobe.

„Schellnhuber hat ein neues Buch veröffentlicht, das man ohne Übertreibung als Lebenswerk bezeichnen kann. Es verbindet biografische, historische, politische und kulturelle Linien zu einem neuen Blick auf die menschliche Klimageschichte und -zukunft.“ Die Zeit (29.10.2015)

„Schellnhuber ist als Wissenschaftler dort angekommen, wo auch ökologisch engagierte Klimapolitiker  ihre Hoffnungen säen: in der Zivilgesellschaft. Er ergreift Partei für ein „Weltbürgertum“ der Nachhaltigkeit. Er setzt darauf, und gibt dafür auch seine akademische Neutralität sehr vorsätzlich auf, dass nicht er mit seinen Kassandrarufen das Ruder herumreißt, sondern am Ende die Klugheit der besorgten Massen – die Schwarmintelligenz der Vernünftigen. Es ist kaum zu übersehen in diesem klimapolitischen Vermächtnis, dass er in dieser Hinsicht sogar durchaus optimistisch ist. Ganz anders als in seiner Einschätzung der klimapolitischen Kaste.“ Joachim Müller-Jung, Frankfurter Allgemeine Zeitung (27.11.2015)

Gespräch mit Hans Joachim Schellnhuber bei SWR1 Leute Baden-Württemberg am 25.01.2016 (MP3-Audio, 27.5 MB)

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Kohleatlas

Daten und Fakten über einen globalen Brennstoff

kohleatlas2015_titel_rgb Heinrich-Böll-Stiftung,
BUND 2015
Berlin. 52 Seiten.

Deutschland ist Weltmeister! Bei der Förderung von Braunkohle. Aber nicht nur die Braunkohle, auch die Steinkohle hinterlässt Spuren. Ein Viertel der deutschen Treibhausgase stoßen die 30 größten Kohlekraftwerke aus. Doch mit seinem Kohlehunger steht Deutschland weder in Europa noch in der Welt alleine da. Die Regierungen der 20 größten Industriestaaten subventionieren die Suche nach neuen fossilen Rohstoffen jährlich mit vielen Milliarden US-Dollar, obwohl diese Projekte keine Zukunft haben.

Hinzu kommen die teilweise dramatischen Schäden am Klima, an der Umwelt und am Menschen. Von all dem berichtet der Kohleatlas. Er erscheint zu einer Zeit, in der gerade in Deutschland eine intensive Diskussion um die Zukunft des Energiesektors in Gange ist. Tatsächlich geht es um den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Der Kohleatlas zeigt in verständlichen Texten mit anschaulichen Grafiken: Das ist ist technisch möglich und nötig.

Der Kohleatlas kann kostenlos bei der Heinrich-Böll-Stiftung oder BUND heruntergeladen werden.

 

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Bodenatlas

Der „Bodenatlas 2015“: Flächenverbrauch weltweit begrenzen!

bodenatlas_titel Heinrich-Böll-Stiftung
Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)
BUND
Le Monde Diplomatique
52 Seiten.

Zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam und Le Monde Diplomatique hat der BUND die erste Ausgabe des „Bodenatlas 2015“ mit Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit veröffentlicht.

Der „Bodenatlas 2015“ macht greifbar: Land und Böden werden immer knapper. In Deutschland beispielsweise beträgt der Flächenverbrauch durch Städte- und Straßenbau mehr als 70 Hektar pro Tag. Dies entspricht der Fläche von über 100 Fußballfeldern. Ein Viertel aller Ackerflächen sind in Deutschland von Wind- und Bodenerosion betroffen – rund drei Millionen Hektar – während der Flächenverbrauch weiter steigt.

Zugleich importiert Deutschland Agrarprodukte und andere Verbrauchsgüter, die mit knapp 80 Millionen Hektar mehr als das Doppelte der eigenen Landesfläche in Anspruch nehmen. Für die Europäische Union sieht es auch nicht besser aus: Der Konsum der EU-Bürger benötigt eine Fläche von rund 640 Millionen Hektar pro Jahr, eineinhalb Mal mehr als die Fläche aller 28 Mitgliedstaaten zusammen beträgt. Rund 60 Prozent der für den europäischen Konsum genutzten Flächen befinden sich außerhalb der EU. Damit ist Europa der Kontinent, der für seinen Lebensstil, seine Agrarindustrie und seinen Energiehunger am meisten von Land außerhalb seiner Grenzen abhängig ist.

Direkt beim BUND downloaden oder bestellen bei der Heinrich-Böll-Stiftung.

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The Great Transformation

Climate – Can we beat the Heat?

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Alexandra Hamann, Claudia Zea-Schmidt & Reinhold Leinfelder
German Advisory Council on Global Change (WBGU), Berlin. ISBN 978-3-93619-41-7. Translated from the German edition (Berlin, 2013) by Bob Culverhouse.
Berlin. 138 pp

A comic explains the WBGU flagship report „World in Transition – A Social Contract for Sustainability“.
Climate change, the Anthropocene, rising CO2 levels, the Earth Summit in Rio, wind turbines, combined heat and power generation, desertification, biodiversity loss, Germany’s Renewable Energy Act, pioneers of change – what do all these terms mean exactly and how are they all linked? This comic offers answers.
The evidence for man-made climate change is overwhelming. Other global environmental changes, such as the loss of biodiversity, are closely linked to climate change and to our customary industrial economic practices. We can stop a global climate catastrophe if engineers, business people and policy-makers all pull together and if all work on the great transformation across national borders.
A major transformation is needed to stop climate change; in other words, we have to learn to live and to produce what we need in sustainable ways. Any transformation of society must begin in people’s minds; only then can it be achieved technically with any chance of economic success. Scientists, politicians and citizens will have to work together to achieve this. In this comic, nine top scientists, the members of WBGU as comic-book heroes, show us that we can beat the heat – and how to do it!

Download PDF (40 MB)

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Abgeschaltet

Was mit der Energiewende auf uns zukommt.

abgeschaltet Johannes Winterhagen
Carl Hanser Verlag 2012, bpb 2012
München. 252 Seiten.

Die Energiewende ist mehr als der Ausstieg aus der Kernkraft. Sie bedeutet den Umstieg auf eine völlig klimaneutrale Energiewirtschaft. Ein Mammutprojekt, das erst ganz am Anfang steht. Johannes Winterhagen nimmt seine Leser mit auf eine Reise in die Energiewelt der Zukunft. Er besucht Offshore-Windparks, Geo- und Solarthermiewerke und trifft Forscher, die an der Speicherung von Kohlendioxid, dem Elektroauto oder der Kernfusion arbeiten. Dabei beleuchtet er sämtliche Chancen und Hürden der neuen Technologien, die beim Aus- und Umstieg zu beachten sind. Abgeschaltet ist ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Energiewende. Und ein starkes Plädoyer für eine Zukunft, in der Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze mehr sind.

Ein Überblick über die verschiedenen Energiekonzepte jenseits der Nutzung der Kernenergie. Seine Folgerungen und Argumente sind teilweise äußerst diskussionsbedürftig.

„Energiesparen rettet die Welt nicht: In einer globalisierten Marktwirtschaft gelten Wachstum und Wohlstand nicht nur als Ziele, sondern auch als Prämissen des kapitalistischen Systems. Solange ein solches Wirtschaftssystem sich aus Sicht der heute Lebenden bewährt, wird der Energiebedarf nicht sinken. Ganz im Gegenteil: Der wirtschaftliche Aufschwung der Schwellenländer schafft zusätzlich noch neue Nachfrage. Es ist absehbar, dass Energiesparen und Energieeffizienz wohl nicht ausreichen wird, wenn alle Schwellenländer nach dem Lebensstandard der industrialisierten Länder streben. Winterhagen schreibt: „Vor dem Hintergrund des globalen Energiehungers lautet die Aufgabenstellung also, saubere Technologien so weit zu entwickeln, dass sie international wettbewerbsfähig sind, auch dort, wo Staaten zuerst an die Ökonomie und dann an die Ökologie denken“ (230f.).“
Lucile Hummel, Journal für Generationengerechtigkeit, 14 (2014) 1

Vollständige Rezension

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Menschenzeit

Zerstören oder gestalten? Die entscheidende Epoche unseres Planeten.

Menschenzeit-klein Christian Schwägerl
Riemann Verlag 2010
München. 320 Seiten.

Der renommierte Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl (Der Spiegel) beschreibt, warum wir im „Anthropozän“, dem Zeitalter des Menschen, leben – in dem wir den Planeten Erde in atemberaubender Geschwindigkeit grundlegend verändern. Der Mensch erschafft neue Landschaften, greift in das Weltklima ein, leert die Meere, erzeugt neuartige Lebewesen. Die Grenzen zwischen Natur und Kultur verschwinden. Aus der Umwelt wird eine „Menschenwelt“ – doch sie ist geprägt von Kurzsichtigkeit und Raubbau. Entwickeln wir nun die Reife, unsere Macht für eine lange Zukunft zu nutzen?

„Menschenzeit“ beschreibt den steilen Aufstieg unserer Art, die Umweltkrisen von heute und Szenarien für die menschgemachte Biosphäre der Zukunft. Das Buch zeigt auf, warum sich vor allem die Menschen im Westen bewusst im Konsum mäßigen und zugleich die Kräfte der Wissenschaft neu mobilisieren müssen. Es gibt eine Chance für ein fruchtbares Zeitalter des Menschen – jetzt. „Menschenzeit“ ist „eine Einladung an jeden Einzelnen, sich einer neuen Bürgerbewegung anzuschließen“ (NDR), „ein subtiles, reflektiertes Mutmacherbuch“ (Tagesspiegel), eine „atemberaubende planetare Vision“ (FAZ).

Ein feuilletonistisches Buch, das praktische alle relevanten Themen anspricht, sie aber leider nicht wirklich bearbeitet. Zudem glaubt der Autor u.a. in Gentechnik und Geo-Engineering die Lösung der Problem zu finden. Erstaunlich auch, dass der Ökologische Fußabdruck nur ein einziges Mal erwähnt wird, ohne aber auf die Quelle und Methodik zu verweisen. Schafft Raum für die eingehende Behandlung mit dem Footprint.

Interview mit Christian Schwägerl

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Wir haben die Wahl

Ein Plan zur Lösung der Klimakrise.

Wir haben die Wahl Al Gore
Riemann Verlag 2009
München.  416 Seiten.

Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore hat persönlich über 30 „Lösungs-Gipfel“ mit Wissenschaftlern, Technikern und politischen Beratern geleitet, um alle Maßnahmen auszuloten, die das Klima der Erde retten können. Er arbeitet eng mit den wichtigsten Verantwortlichen zusammen, um international verbindliche Vereinbarungen im Sinne von Schadstoffreduzierungen zu erreichen. Gore dokumentiert, dass die mutigen Entscheidungen, die für den Klimaschutz notwendig sind, neue Arbeitsplätze schaffen und helfen, unsere Wirtschaft zu wirklicher Nachhaltigkeit umzubauen. Wir haben die Wahl wird eine globale Debatte darüber auslösen, wie wir die schwierigste Krise der Menschheitsgeschichte angehen können und müssen. In eindringlicher und klar verständlicher Sprache geschrieben, präsentiert es Bilder und sensationelle Grafiken für die notwendigen Schritte zur Entschärfung der Klimakrise. Es wird die vielen Menschen ansprechen, die Gores dramatische Beschreibung der Klimaveränderungsfolgen in „Eine unbequeme Wahrheit“ nachvollziehen und bereit sind, sich für Lösungen unseres globalen Dilemmas zu engagieren. Angesichts der Gefahr, die der menschlichen Zivilisation droht, wird Al Gores Weckruf die Grenzen der globalen Zusammenarbeit und des politisch Machbaren deutlich erweitern.

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Wir Wettermacher

Wie die Menschen das Klima verändern und was das für unser Leben auf der Erde bedeutet.

wir wettermacher Tim Flannery
S. Fischer Verlag 2006
Frankfurt am Main. 397 Seiten.

Verheerende Hurrikans, Frühlingswetter im November, schmelzende Gletscher, verdorrende Felder: Was wir als „Klimawandel“oder“Treibhauseffekt“kennen, nimmt immer schärfere, immer bedrohlichere Züge an – zum Teil direkt vor unserer Haustür.
Der Naturforscher und Klimahistoriker Tim Flannery zeigt uns in „Wir Wettermacher“ eindrucksvoll, wie fatal die Lage wirklich ist, in welche die Menschheit sich gebracht hat: Wir müssen auf der Stelle handeln, um diese Entwicklung noch umzudrehen. Denn die Wettermacher, das sind wir!
Sie werden überrascht sein, wie viel Sie tun können – dieses Buch wird Ihr Leben
verändern!

„Tim Flannery will aufrütteln mit seinem Buch und er wendet sich nicht von ungefähr an Laien – an uns alle, denn wir alle sind hier gefragt. Wir dürfen, so der Autor, eine Entscheidung, die Leib und Leben von Milliarden von Menschen und die gesamte Natur dieses Planeten betrifft, nicht allein Fachgremien überlassen. Wir müssen Druck ausüben – zum einen sollten wir ganz deutlich das Thema in unserer Wahlentscheidung eine Rolle spielen lassen.

Und so lange effektive Gegenmaßnahmen fehlen, sollten wir zum anderen persönlich dafür sorgen, dass wir unseren Strom aus nachhaltiger Stromproduktion beziehen und unsere Fortbewegung umweltverträglich gestalten.“
Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur 02.03.2006


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